xPactor®

Impact + Expectation + Inspektor + XML

Die Herausforderung

Die Beschäftigung mit verschiedenen Problemstellung in und um die Service Management Prozesse (Availability, Incident, Change, Capacity, etc.) herum haben gezeigt, dass immer wieder die selbe Frage gestellt wird: „was ist die Auswirkung auf meine Arbeit bzw. Leistungserbringung, wenn gewisse Ereignisse auftreten?“. Die Antwort auf diese Frage kommt in den meisten Fällen Regel von Menschen, die aufgrund ihrer Erfahrung oder ihres Wissens bei der Entwicklung oder des Betriebs sich Regeln oder Reaktionsmuster erarbeitet haben. Sollten jedoch aufgrund von Outsourcing- oder Insourcing-Aktivitäten in den Organisationen personelle Änderungen ergeben oder die Komplexität des Zusammenspiels der verschiedenen Bausteine zu groß werden, nimmt die Unsicherheit bei der Antwort und damit die Risiken zu.

Die Lösung

Es braucht einerseits ein Modell (bei uns Masterplan genannt), das die Zusammenhänge bzw. das Zusammenspiel der servicerelevanten Bausteine beschreibt und andererseits die Möglichkeit, pro Baustein individuell Regeln und Aktivitäten zu definieren. Tritt nun ein Ereignis (Event) ein – in der Regel durch externe Systeme, wie z.B. Netzwerk- oder Performance-Monitore gemessen – werden folgende Verarbeitungsschritte, durch Regeln beschrieben, durchlaufen:

  1. Was bedeutet dieses Ereignis für das Element direkt? Ändert sich der Status des Elements?
  2. Welche Auswirkung hat das Ereignis auf die benachbarten Elemente (beschrieben durch den Masterplan)? Wenn es Auswirkungen gibt, wird an das betroffene Element ebenfalls ein Event geschickt, welches dieses dann anhand seiner eigenen elementspezifischen Regeln verarbeitet.
  3. Sind Aktionen außerhalb meines Masterplans anzustoßen? Z.B. das Triggern einer Benachrichtigungsmail oder das Ertönen lassen eines Signals

Dieser rekursive Vorgang wird solang wiederholt, bis entweder kein benachbartes Element vorhanden ist oder die Regel eine Weiterstimulation untersagt.

Überblick

individuelle Masterpläne

  • Strukturen der Masterpläne (Bäume) werden extern individuell erstellt und in den xPactor geladen
  • zu jedem Element gibt es fest zugeordnete Qualifizierungen – Namen des Element, zugehörige Regel, eindeutige ID zum Referenzieren weiterer Kontextinformationen

performante Rule-Engine

  • wird ein Element durch einen Event stimuliert, wird eine eindeutig zugeordnete Regel ausgeführt
  • Die Ergebnisse der Regel werden für die weitere Bearbeitung in einem Repository abgelegt
  • Sofern ein Element ein „Vaterelement“ besitzt werden diesem ebenfalls Ergebnisse mitgeteilt

Flexibe Rule-Definitionen

  • jedem Element werden individuell Regeln zugewiesen
  • die Regel beschreibt wie mit Events der „Sohnelement“ zu verfahren ist, welches Ergebnis für das Element ermittelt wurde und welche Aktionen in Abhängigkeit des Ergebnisses ausgelöst werden
  • es gibt einen Katalog vordefinierter Regeln sowie individuelle (während der Integration) modellierter Regeln

konfigurierbare Aktionen

  • In Abhängig der Ergebnisse der Regeln werden externe Aktionen ausgelöst
  • im Standard können Tweets, RSS-Feeds, EMails oder Comandline-Aufrufe ausgelöst werden

historisiertes Repository

  • Historisierung zur revisionssicheren Ablage von Ereignissen und Ergebnissen
  • Nutzung für Reporting und Auswertungen